Wie sollte es auch anders sein? Niemals war da ausschließlich laut oder leise, nur weich oder hart, nur sanft oder grob. War Gefühl und war Kopf. War Frieden und Wut. War Krieg, in dem man kämpfte… und Krieg, vor dem man floh. War Lächeln und war Schreien. Wie sollte es auch anders sein?
War zart, war stark. War böse und gut. War Mann und Frau und Mensch und Baum. War immer und ständig alles zugleich… war Gegensatz und Widerspruch, doch ohne Widersprüchlichkeit…
Month: February 2015
Suche die Worte… doch sie springen fort. Zerbrechlich. Halt’ mich. Zieh’ mich aus. Zieh’ mich fort. Mein Innen… mag nackt sein. Dich küssen. Berühren. Mein Körper… dich spüren. Und dieses flüsternde Schreien… hat keine Worte. Ist laut und leise zugleich. Ist sanft und fordernd. Steht still und treibt…
Hab’ der Nacht noch ewig Geschichten erzählt. Sie saß bei mir am Bett und hat zugehört… doch irgendwann ist sie eingeschlafen. Und ich lag immernoch da und hab’ Geschichten erzählt. Geschichten ohne Worte. Und ich spürte dein Lächeln und weiß ganz genau: du hast alles verstanden und leise genickt und die ganze Zeit bei mir gesessen…
Komm’, wir gehen… ich muss dir ‘was zeigen. Ich weiß nur noch nicht, was es ist. Komm’, wir gehen… weil die Sonne scheint – und weil dort hinten ganz sicher der Sommer sitzt. Komm’, lass’ uns gehen… den Frühling suchen. Komm’, wir gehen… einfach irgendwo hin. Und bleiben dann dort. Oder gehen noch weiter. Nur du, nur ich… komm’, lass’ uns gehen.
Es war ein Tag, der nichts wollte. Ein Tag zum Dösen und Träumen. Zum Schlafen. Mit dir. Sich ineinander verlieren. Durch den warmen Schnee nach Hause gehen und auf dem Weg die blühenden Bäume zählen…