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Ich finde es eigentlich immer wahnsinnig schwierig, mich nochmal auf Bilder einzulassen, die schon ein paar Wochen oder Monate alt sind – meistens fehlt mir dann einfach der Bezug, sie haben keine Bedeutung mehr.
Naja, manchmal bekomm’ ich es aber auch hin, irgendwelche liegengebliebenen Ordner nochmal hervorzukramen und wenigstens einzelne Bilder daraus fertig zu machen. Das hier ist im April entstanden…

Eigentlich wollte ich noch mehr in der Richtung machen… aber weiß noch nicht, ob’s mir wichtig genug ist, mir wirklich nochmal Zeit dafür zu nehmen. Also erstmal ein Bild. In zwei Varianten.

Oft ist es ja so, dass man nur ein paar wenige Punkte eines Bildes weiß und in Gedanken sehen kann – manchmal klappt es, sich darauf einzulassen und allmählich deutlicher zu sehen, worum es eigentlich gehen soll… manchmal steckt man irgendwo fest und entscheidet sich dann, einfach anzufangen. Auszuprobieren.
So ging es mir auch mit Olga und den Puppen. Irgendwie tanzten Bilder durch meinen Kopf, aber ich bekam sie nicht wirklich zu greifen. Also einfach anfangen, ausprobieren?
Naja, so ‘ne richtige Richtung wollte sich letztlich nicht finden, aber einige Ansätze und Anfänge, Möglichkeiten… verbunden mit einer leichten Unentschlossenheit, ob ich die demnächst nochmal aufgreifen mag oder erstmal ruhen lasse.

So oder so: die Ergebnisse von Olga und den Puppen gibt’s in den nächsten Beiträgen…

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[Im Laufe der Zeit war Jurljin wohl Verschiedenes geworden. Ein Teil war noch immer die Suche nach Stille. Der Versuch, sie irgendwie einzufangen. Diese Momente, in denen es kein Außen gab und alles auf seltsame und wunderschöne Weise eins war.
Ein anderer Teil – und der hatte sich vielleicht zum wichtigsten Teil entwickelt – war das grobe Festhalten von Stimmungen. Skizzenhaft, schnell, geradezu flüchtig. Und doch versuchend, den Kern zu treffen. Es war ein Gedicht, das keine Zeit hatte für Details. Keine Lust hatte auf ausgefeilte Formulierungen (sich manchmal aber doch danach sehnte).]

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