Wäre man frei von Bedürfnissen, wäre man dann? Wäre man frei von jeglichem Wünschen und Wollen, bliebe dann noch etwas übrig? Wäre man frei? Oder leer? Oder Beides vielleicht? Freiheit liegt hinter der Leere.
Aber wann wird es Stumpfsinn und Gleichgültigkeit? Inhaltslos. Warten auf Nichts. Resignation vielleicht auch. Was ist Bild? Was ist Ich?
Beherrscht mich mein Körper oder beherrsche ich ihn? Und was ist mit dem Verstand? Ich steh’ mir im Weg. Wo will ich denn hin?

Ist Wollen nicht unvereinbar mit Sein? Nicht stets in die Zukunft gerichtet? Ich kann nehmen, was ist und mich darüber freuen. Kann ich? Kann ich nicht?
Ist Erwarten und Wünschen nicht Antrieb zum Tun? Zum Lachen, zum Spüren, zum Leben? Oder versperrt es den Zugang zu dem, was man sucht? Irgendwie… weiß ich es nicht.