



Art / Photography



Oft ist es ja so, dass man nur ein paar wenige Punkte eines Bildes weiß und in Gedanken sehen kann – manchmal klappt es, sich darauf einzulassen und allmählich deutlicher zu sehen, worum es eigentlich gehen soll… manchmal steckt man irgendwo fest und entscheidet sich dann, einfach anzufangen. Auszuprobieren.
So ging es mir auch mit Olga und den Puppen. Irgendwie tanzten Bilder durch meinen Kopf, aber ich bekam sie nicht wirklich zu greifen. Also einfach anfangen, ausprobieren?
Naja, so ‘ne richtige Richtung wollte sich letztlich nicht finden, aber einige Ansätze und Anfänge, Möglichkeiten… verbunden mit einer leichten Unentschlossenheit, ob ich die demnächst nochmal aufgreifen mag oder erstmal ruhen lasse.
So oder so: die Ergebnisse von Olga und den Puppen gibt’s in den nächsten Beiträgen…
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[Im Laufe der Zeit war Jurljin wohl Verschiedenes geworden. Ein Teil war noch immer die Suche nach Stille. Der Versuch, sie irgendwie einzufangen. Diese Momente, in denen es kein Außen gab und alles auf seltsame und wunderschöne Weise eins war.
Ein anderer Teil – und der hatte sich vielleicht zum wichtigsten Teil entwickelt – war das grobe Festhalten von Stimmungen. Skizzenhaft, schnell, geradezu flüchtig. Und doch versuchend, den Kern zu treffen. Es war ein Gedicht, das keine Zeit hatte für Details. Keine Lust hatte auf ausgefeilte Formulierungen (sich manchmal aber doch danach sehnte).]




Ich hab’ mir eingebildet, unbedingt noch irgendwas mit dem Mohn machen zu müssen, bevor er verblüht ist. Von den Ergebnissen bin ich jetzt eigentlich nicht allzu begeistert – weil ich im Grunde gar keine Ahnung hatte, was ich will? Weil ich mich einfach schrecklich schwer damit tue, draußen Bilder von mir zu machen und da zu viele Sachen sind, auf die man gleichzeitig achten muss? Weil in den Gärten drumrum überall Nachbarn waren und einfach die Ruhe gefehlt hat? Egal.
Hier jetzt trotzdem “Irgendwas mit Mohn” oder “In my garden”.


“Jedes Mal, wenn wir Tiere essen, unterstützen wir die größte Gewaltherrschaft in der Geschichte. Ich bin überzeugt: Wenn die Unterdrückung von Tieren nicht länger akzeptiert wird, werden auch andere Formen der Gewalt verschwinden.“/
“Every time we eat animals, we support the greatest oppression in history. I am convinced that if the oppression of animals is no longer accepted, other forms of violence will disappear.” – Alex Hershaft









Ich hätte so gerne die Zeit gefunden, daraus Jurljin-Bilder zu machen… aber weiß nicht, ob das noch klappt. Und Frühlingsbilder machen mit anderen Menschen vor meiner Kamera wäre wahnsinnig schön gewesen… bin aber sehr skeptisch, dass daraus noch irgendwas wird. Was soll’s. Frühling ohne Menschen ist auch nett…
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