Weiter geht’s mit dem “Urlaubstagebuch” und einem kurzen Zwischenstopp am dritten Tag… irgendwo bei Bayrischzell. Ziemlich weit oben. Ziemlich kalt. Und weil es mir noch zu früh war für “kalt und regnerisch”, ging es ziemlich schnell weiter… erstmal.

Liebe Welt, liebes Leben,

ich fürchte, die Sache mit dem Ruhe-finden hat nicht allzu gut geklappt. Und einen richtigen Plan, wie und was ich weitermachen mag, hab’ ich auch nicht gefunden. Kann man vermutlich auch nicht finden. Kommt eh’ immer alles anders. Man kann nur gucken… so Stück für Stück. Und sich ein Vorbild nehmen an denen, die mutig sind. Und sich selbst gegenüber ehrlich bleiben. Und sich zuhören. Und sich ernst nehmen. Aber doch auch wieder nicht zu ernst. Und dabei rennt die Zeit davon und man würde so gerne die Ruhe finden, aber… ach, was soll’s. Oft findet man die Dinge ja, wenn man nicht danach sucht. (Vielleicht wäre das mal ein Ansatz?!)
Nagut. Liebe Welt. Liebes Leben. Eigentlich wollte ich noch ein paar Urlaubs-/ Reiseeindrücke hierher werfen heute. Hab’s aber nicht geschafft. Vielleicht in den nächsten Tagen. Heute gibt’s nur zwei kurze Rückblicke auf meine letzten Tage:

more

Weihnachten vorbei, neues Jahr und ich… verheddere mich in dem Versuch, mich nicht zu verheddern. Was wollte ich denn eigentlich anfangen dieses Jahr? Was ist noch fertig zu machen? Was war schon angefangen? Was kommt noch dazu?

Ich wollte mir schrecklich gerne die Zeit nehmen, meine „projects“ mal zu überdenken – so richtig wirklich Zeit und ganz viel Ruhe. Denn da stimmt so Einiges nicht und wartet darauf, nochmal überdacht und verstanden zu werden. Ich wollte Foto-Bücher zusammenstellen und damit eigentlich schon längst fertig sein. Ich wollte euch mitteilen, dass es jetzt Drucke zu kaufen gibt. (Entscheidende Voraussetzung dafür wäre nur, diesen Karton mit Probedrucken, der seit einigen Wochen in meinem Schlafzimmer steht, mal auszupacken und anzugucken.)
Und ich wollte Platz für Blödsinn. Für diese Dinge, die kein Denken verlangen und genau deshalb manchmal noch viel mehr Mut verlangen, als anderer Kram. Kein Plan, kein Ziel… nur dem Gefühl vertrauen. Dem Moment. Oder dem Spaß.

Ich wollte Zeit, die Dinge entspannt anzugehen.
Ist vielleicht das Wichtigste.
Naja, und sich nicht zu verheddern dabei…

Irgendwie so. Ja, irgendwie so ist das wohl.
Und an alle, die hier immermal vorbeischauen: ein wunderbares neues Jahr wünsch’ ich euch!

english

So ein Abendspaziergang ohne Plan und Ziel. Sommerluft und leere Straßen. Und plötzlich bleibt man stehen und meint, man müsse ein Foto machen. Von einem hässlichen Gebäude mit interessantem Licht… mittendrin in der Sommerluft und den leeren Straßen.