Weihnachten vorbei, neues Jahr und ich… verheddere mich in dem Versuch, mich nicht zu verheddern. Was wollte ich denn eigentlich anfangen dieses Jahr? Was ist noch fertig zu machen? Was war schon angefangen? Was kommt noch dazu?

Ich wollte mir schrecklich gerne die Zeit nehmen, meine „projects“ mal zu überdenken – so richtig wirklich Zeit und ganz viel Ruhe. Denn da stimmt so Einiges nicht und wartet darauf, nochmal überdacht und verstanden zu werden. Ich wollte Foto-Bücher zusammenstellen und damit eigentlich schon längst fertig sein. Ich wollte euch mitteilen, dass es jetzt Drucke zu kaufen gibt. (Entscheidende Voraussetzung dafür wäre nur, diesen Karton mit Probedrucken, der seit einigen Wochen in meinem Schlafzimmer steht, mal auszupacken und anzugucken.)
Und ich wollte Platz für Blödsinn. Für diese Dinge, die kein Denken verlangen und genau deshalb manchmal noch viel mehr Mut verlangen, als anderer Kram. Kein Plan, kein Ziel… nur dem Gefühl vertrauen. Dem Moment. Oder dem Spaß.

Ich wollte Zeit, die Dinge entspannt anzugehen.
Ist vielleicht das Wichtigste.
Naja, und sich nicht zu verheddern dabei…

Irgendwie so. Ja, irgendwie so ist das wohl.
Und an alle, die hier immermal vorbeischauen: ein wunderbares neues Jahr wünsch’ ich euch!

english

So ein Abendspaziergang ohne Plan und Ziel. Sommerluft und leere Straßen. Und plötzlich bleibt man stehen und meint, man müsse ein Foto machen. Von einem hässlichen Gebäude mit interessantem Licht… mittendrin in der Sommerluft und den leeren Straßen.