Die Verlorenheit war zur Nacht geworden und die Nacht erneut zum Tag. Und aus dem Nebel des Morgens stieg Zartheit hervor. Blass wie der Mond. Zerbrechlich und schön. Eine Ahnung von Frühling und Leichtigkeit. Lächelnde Stille umhüllte sie.

(Forlornness had become night and night had yet again become day. And from the mist of the morning rose tenderness. Pale as the moon. Fragile and beautiful. An inkling of spring and lightness. Smiling silence enveloped her.)

Sie war nach draußen gegangen, um zu gehen. Zu atmen. Zu weinen. Zu verstehen. Und sie lief und lief. Und die Welt war weit. Und der Tag war grau… durchzogen von fragender Sehnsucht.
Und wie sie da lief, ihre Tränen weinend, flüsterte etwas zu ihr: „Ich weiß, du willst fliegen und frei sein und leicht. Lass’ los. Und folge mir“. Sie nickte gehorsam und folgte blind einem seltsam starken Gefühl. Noch immer weinend und etwas verwirrt. Und ging bis zum Teich… dort stoppte sie. Und ihre letzte Träne berührte den Boden… als ihr Schwanenfedern und Flügel wuchsen. So schöne Flügel, die sie nun trugen. (und in der milden Luft des Frühlings verschwinden ließen.)