Weihnachten vorbei, neues Jahr und ich… verheddere mich in dem Versuch, mich nicht zu verheddern. Was wollte ich denn eigentlich anfangen dieses Jahr? Was ist noch fertig zu machen? Was war schon angefangen? Was kommt noch dazu?

Ich wollte mir schrecklich gerne die Zeit nehmen, meine „projects“ mal zu überdenken – so richtig wirklich Zeit und ganz viel Ruhe. Denn da stimmt so Einiges nicht und wartet darauf, nochmal überdacht und verstanden zu werden. Ich wollte Foto-Bücher zusammenstellen und damit eigentlich schon längst fertig sein. Ich wollte euch mitteilen, dass es jetzt Drucke zu kaufen gibt. (Entscheidende Voraussetzung dafür wäre nur, diesen Karton mit Probedrucken, der seit einigen Wochen in meinem Schlafzimmer steht, mal auszupacken und anzugucken.)
Und ich wollte Platz für Blödsinn. Für diese Dinge, die kein Denken verlangen und genau deshalb manchmal noch viel mehr Mut verlangen, als anderer Kram. Kein Plan, kein Ziel… nur dem Gefühl vertrauen. Dem Moment. Oder dem Spaß.

Ich wollte Zeit, die Dinge entspannt anzugehen.
Ist vielleicht das Wichtigste.
Naja, und sich nicht zu verheddern dabei…

Irgendwie so. Ja, irgendwie so ist das wohl.
Und an alle, die hier immermal vorbeischauen: ein wunderbares neues Jahr wünsch’ ich euch!

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Und dann fragte sie den dicken, faulen Kater, der am Ofen lag: “Meinst du nicht, dass wir alle diese Sehnsucht in uns tragen, ganz und gar eins mit dem Wald zu sein? Und dem Meer und der Luft und den Bergen?
Den Bäumen.
Den Steinen.
Oder ist das nichts… als romantisch verklärter Kitsch?”. 
Er gab ihr keine Antwort, jedoch schien er äußerst zufrieden zu sein.

[Du darfst keine Angst vor deinen Gedanken haben. Wenn du Angst hast, beginnen sie zu wackeln und zu zittern. Doch zitternde Gedanken sind unbrauchbar. Sie führen dich nur ins Zweifeln…]

Alles zieht zur Langeweile. Zu gewohnter, stumpfer Belanglosigkeit. Du magst, was du kennst und was du begreifst. Du magst das, was dir verständlich erscheint – auch wenn du damit offenbarst, überhaupt nichts zu verstehen. Es ist schon okay. Es ist langweilig schön.

[Sometimes she felt so damn bored of the dullness of the world and the people. But probably… she was not any different]