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…ein paar Versuche, Fotos von einem anderen Menschen als mir selbst zu machen. Will ich das öfter? Ist das gut? Es ist anders. Einfacher und schwieriger zugleich. Weil man den Blick nach außen richtet? Und doch nicht, weil jedes Außen letztlich dich selbst spiegelt. Da ist nie eine andere Sicht als die eigene. Und wenn man selbst auf den Fotos ist? Wohin schaut man dann? Was sieht man? Mein Kopf verheddert sich bei dem Versuch, dem Gedanken weiter zu folgen…

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Ich versuche mich dem “3 and the Cherry Tree”-Projekt anzunähern. Versuche zu verstehen, worum es mir geht. Und dabei irgendwie die Balance zu finden zwischen Verstand und Gefühl…

Was ich bisher weiß:
Da sind drei Frauen. Teile eines Ganzen. Wobei „das Ganze“ einerseits meint Natur/ das Gegebene. Das, was Grenzen setzt und Möglichkeiten eröffnet. Was dich sein lässt, wer du bist, dich zugleich daran hindert etwas anderes zu sein und dir schließlich stets deine Winzigkeit offenbart.
Andererseits meint „das Ganze“ die Einheit der Drei. Drei. Geschlossenheit. Vollständigkeit.

Was ich außerdem weiß: das Projekt soll unterteilt sein in verschiedene Geschichten/ Kapitel. Und es soll sich in verschiedenen Ebenen bewegen. Die Geschichten selbst begleiten eine oder mehrere der Frauen in ihrem Erleben, Wahrnehmen – teils alltäglicher Art, teils als Traum, Gedanke etc.
Zwischen oder über den Geschichten steht aber stets auch die Suche nach der Auflösung, des Loslassens. Jede einzelne der Frauen sucht ihre eigene Natur. Und ihren Weg, sich darin aufzulösen, eins damit zu werden.
An irgendeinem Punkt trifft sich der Weg der Drei. Sie erkennen ihre Einheit.


[Something red, something white… and something from the night.]

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